Annika

Sonderbar - ich habe noch nie solche Augen gesehen. Die sind wunderschön und voller "Sprache", die ich wohl nicht verstehe, aber im Herzen "fühle".  (TigerAuge über Annika) 

 

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Annika (hier im Jahr 2006) ist ein ganz besonderes Mädchen mit sprechenden Augen.
Es ist bewundernswert, dass sie - obwohl sie von anderen Menschen so sehr abhängig ist - dieses unglaublich ausgeprägte Selbstbewusstsein entwickelt hat und eine beeindruckende Lebensfreude ausstrahlt. Auch wenn sie nicht sprechen kann, gelingt es ihr meistens, sich mit ihren Augen und ihrem ganzen Körper verständlich zu machen (und häufig ihren Willen durchzusetzen).
Annika liebt Musik und hat ihre eigene DVD-Sammlung. Ihr absoluter Liebling ist seit langem Robbie Williams, aber auch die Bee Gees und die Toten Hosen gehören zu ihren bevorzugten Interpreten.

Wie der Bezirk Unterfranken sich dagegen das Leben von Menschen mit hohem Hilfebedarf in Wohneinrichtungen vorstellt, steht auf der Seite Teilhabe!?!

Achtet darauf, dass die Augen Eurer Kinder nicht das Lachen und Leuchten verlieren!

Ich hab Angst um die Kinder und Narren,
die Verwundbaren und die Bizarren,
um die Suchenden und die Verirrten,
Komödianten und geistig Verwirrten,
um die seitlich Umgeknickten,
um die Liebenden und die Verrückten,
alle, die sich verschwendend verschenken,
die sich selber durchs Leben lenken,
alle, die mit dem Herzen denken.
Und natürlich, so selbstlos bin ich nicht:
Ich hab Angst um dich und mich.

Quelle: Konstantin Wecker  

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Annika im April 2007

 

Annika hat das Rett-Syndrom. Dies ist eine durch Genmutation verursachte Behinderung, die fast nur Mädchen betrifft. Nach einer meist normal verlaufenen Schwangerschaft und Geburt sind auch die ersten Lebensmonate des Kindes unauffällig.

Zwischen dem 6. und 18. Lebensmonat tritt ein Entwicklungsstillstand ein, und auch Entwicklungsrückschritte sind dann zu beobachten. Annika konnte erst mit knapp 1 Jahr krabbeln, und sie verlernte etwas später die 5 Wörter, die sie bis dahin sprechen konnte. Der sinnvolle Gebrauch der Hände ging mit ca. 2 Jahren verloren; Annika konnte den 'Pinzettengriff' nicht mehr, und auch das Essen mit den Händen wurde unmöglich. Dafür knetete und klatschte sie immer mehr mit den Händen. Während dieser schwierigen Zeit schrie sie häufig sehr laut und verzweifelt. Im Alter von 2 Jahren lernte Annika dann das Laufen, das sie glücklicherweise auch bis heute beibehalten hat.

Diese Handstereotypien sind das auffälligste Kennzeichen des Rett-Syndroms.

 

 

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Annika im Mai 2007

 

Eine große Hilfe für uns sind

die Lebenshilfe Aschaffenburg

deren Tagesförderstätte  Annika besucht

und der Treffpunkt Mensch (Konzept)

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